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lehcim

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1

12.04.2015, 18:22

Mit dem Glacier Express von Chur nach Brig

Hallo Zusammen

Mit dem Glacier Express von Chur nach Brig, so oder ähnlich könnte man mein / unser Anlagenthema beschreiben. Ich fand endlich mal Zeit meine Anlage, Anlagenprojekt hier vorzustellen. Der Grundstein legte im Jahr 2012 eine Idee welche mir bzw. einem guten Kollegen bereits seit Jahren im Kopf schwebte... bei mir war es die Idee eine RhB Anlage nach einem gewissen Vorbild zu erstellen (Jahre 2003 - 2012). Mein Kollege hingegen wollte eine FO Anlage im Zeitraum 1980 - 2000 bauen. Das kurlige daran war jedoch, dass er noch RhB Material EP IV (sprich mehrheitlich Grün) besitzt und ich noch MGB Material in meiner Sammlung habe. Schnell war die Idee geboren eine gemeinsame Anlage mit Kernthema Disentis zu erstellen.
Der passende Raum war schnell gefunden, im August 2012 begannen wir so zu planen. Schnell war klar, dass bei mir das Churer Rheintal das Thema sein wird mit Epoche V, VI der RhB sprich die grünen Fahrzeuge wären dan Gast als Epochenunträue Fahrzeuge. Ebenfalls war für mein Kollege schnell klar, dass es bei ihm die FO in der EP IV geben wird mit Themen wie Oberalp, Furka (heute DFB) sowie Goms, sprich bei ihm sind meine Fahrzeuge Epochenwidrig, was uns jedoch nicht weiter störte. Baubeginn war dann im Dezember 2012.

Ich möchte euch hier unsere Gleispläne vorstellen, die Strecken beinhalten eine Streckenführung nach Fantasie mit Themen des Vorbildes, die Bahnhöfe wurden soweit als möglich nach original Plänen erstellt. Wobei der erste EIndruck zählt. Uns war es wichtiger, dass jeder gleich erkennt ah das ist Disentis als jeden Millimeter genau nachzudetailieren, es ist und bleibt ein Modell.

Beginnen wir mit dem Gleisplan der Ebene 0:



Im Mittelpunkt steht das verdeckte (jedoch gut zugängliche) Fiddle Yard Chur. Grau zu sehen die fünf Endbahnhofsgleise welche das Umsetzen der Züge erlauben. Gelb dargestellt sind die Abstellgeleise für Güterwagen und Personenwagen, rot das Auszugsgleis und orange das Lokdepot. Grün dargestellt ist ein Schattenbahnhof mit drei Gleisen, von ihm ausgehend ist links die Kreisverkehrsstrecke zu sehen welche verdeckt nach Disentis geht. Mehr dazu später. Von Chur aus geht rechts die Strecke in einem Gefälle von 30 Promille hinunter nach Versam.

Ebene 1:



In der Ebene 1 kommt der Zug das erste mal nach seiner Abfahrt in Chur in einen Bereich mit Landschaft und zwar in den Bahnhof Versam. In Versam halten die RE Züge (Halt auf Verlangen) sowie Manöver für Güterzüge (Holz) ist möglich. Nach Versam geht es weiter der Rheinschlucht entlang. Mit der Durchfahrt durch den Schattenbahnhof fährt der Zug zum zweiten mal durch einen verdeckten Teil, er trennt das Rheintal vom flachen Ilanz. Nach der Durchfahrt des Schattenbahnhofes geht es weiter im sichtbaren Bereich nach Ilanz. Leider konnte ich hier vom Platz her die Valserwerke nicht nachbauen, jedoch mocht eich auf die Manöver nicht verzichten, so wurde ein kleines Valserwerk samt Containerterminal halt vor Ilanz (Seite Chur) errichtet. In Ilanz halten die RE Züge Planmässig bei mir kreuzen sie meist auch hier, ebenfalls ist reger Rangierbetrieb möglich mit den Valserzügen. Nach Ilanz fährt der Zug noch einen kurzen Teil der Landschaft entlang ehe es dann in den 6 3/4 stöckigen Wendel geht.

Ebene 2:



Nach dem Aufstieg im Wendel 8welcher übrigens eine Kreuzungsstation eingebaut hat) erfolgt die Einfahrt in den Bahnhof Rueun, hier haben die RE Züge ebenfalls wieder Halt auf Verlangen, die Güterzüge nehmen hier noch die Holzwagen mit. Nach Rueun hat es beim Vorbil einen Abzweiger in ein Militärgelände, bei mir hat hier das Depot des Historischen Bahnvereins zur Erhaltung der RhB Fahrzeuge ein Depot erstellt. (Entspricht nicht dem Vorbild, ist aber sehr, sehr praktisch). Weiter geht es zügig hoch nach Disentis. Disentis bietet die Möglichkeit GEX Züge zu rangieren (Lokwechsel), Loks an den RE Zügen umzusetzen, und und und. Nach dem Bahnhof Disentis beginnt der Streckenteil meines Kollegen. Im Tunnel hinter dem bahnhof ist dann nochd ie fiktive Abzweigung in Richtung Chur (Kreisverkehr). Ebenfalls hinter Disentis im Tunnel beginnt der erste Zahnstangenabschnitt hoch nach Sedrun. Unterhalb Sedrun wurde noch ein 3- Gleisiger Schattenbahnhof bzw. Kreuzungsstation eingebaut um die attraktivität zu steigern. weiter bis Sedrun geht es in der Adhesion. Sedrun ist auch Ausgangspunkt des Autozuges über den Oberalppass (wie beim Original).

Ebene 3:



Hinter Sedrun erfolgt die Zahnstangeneinfahrt für den Abschnitt nach Gletsch. Gletsch wurde 20 Jahre älter gemacht nach dem Motto was wäre wenn es den Tunnel nicht gäbe. Hinter Gletsch hat es einen kleinen Tiel ohne Zahnstange ehe es dann ins Gefälle nach Oberwald geht. In Oberwald wurde die Tunnelbaustelle bereits angedeutet, die EInfahrt dient jedoch dem Schattenbahnhof welcher vier Züge aufnehmen kann.
Bereits kurz hinter Oberwald erfolgt die Einfahrt ind as Fiddle Yard Brig.

Betrieb:
Grundsätzlich ist es so, dass die RE Chur - Disentis sowie die GZ Chur - Disentis und Chur Ilanz im Punkt zu Punkt Betrieb fahren, die GEX Züge fahren Chur - Brig mit Lokwechsel in Disentis. Da sowohl mein Kollege als auch ich Züge der RhB haben welche nicht 100% ins Thema passen aber nicht darauf verzichten möchten, haben wir eine Schattenstrecke von Disentis - Chur gebaut welche dem Kreisverkehr dient. Sprich die "fiktiven Züge" sei dass ein Albulagüterzug, ein Albulaschnellzug, ein Berninaexpress oder mal ein R Pontresina - Scuol oder gar ein Bernina Regio, all die haben die Möglichkeit im Kreisverkehr über die Anlage zu brettern. Somit haben wir für uns den perfekten Kompromiss gefunden.

Material:
Gleismaterial: Peco
Fahrzeuge: Grossteil Bemo, ein paar wenige STL und D+R sowie Kleinserienhersteller wie MBA Piroviono, PR Modellbau usw.
Digitalsystem: Lenz LZV 100 + LV 102 sowie div. Handregler LH 90, LH 100
Decoder: Weichenservomotoren (WA 5 von MB Tronik), Signale usw. Qdecoder, Rückmeldedecoder sind von LDT (RS-Bus). In den Fahrzeugen kommen ESU Decoder zum Einsatz.
Steuerung: Als Hirn der Anlage dient die TC Software
Betrieb: Der Betrieb erfolgt später ab Domino Stellwerken, der PC dient als Programmierschnittstelle. Ziel ist es jedoch, dass man vom PC nicht viel merkt.

Zum Anfang, zwei Bilder des noch leeren Bastelraums welche im Oktober 2012 entstanden:



Weitere Bilder folgen.
Es grüsst
Michel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »lehcim« (12.04.2015, 19:14)


Silberblatt

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2

12.04.2015, 19:08

Das tönt doch nach einem ganz tollen und ambitionierten Projekt. Ich wünsche Euch da viel Vergnügen und hoffentlich geht es jetzt zügiger vorwärts als in den vergangen drei Jahren. :thumbsup:

lehcim

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3

12.04.2015, 19:16

Hallo Dani

Danke. Baubeginn war im Dezember 2012 (siehe oben). Stand Januar 2015 war, dass alle Gleise montiert sind und provisorisch verdrahtet. Rund 45 Züge sind bereits im Betrieb.
Es grüsst
Michel

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4

12.04.2015, 19:30

Das ist ja noch besser. Ich habe gemeint, es sei bis heute bei der Bodenmarkierung geblieben. :whistling: Dann gibt es bestimmt noch ein paar Bilder vom Betrieb, ja?

lehcim

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5

12.04.2015, 20:42

Übersichtsbilder der Anlage. Stand 12. April 2015

Hallo Dani

Kein Problem, habe mich evtl. ein wenig unklar ausgedrückt.

Hier nun die Bilder von heute.

Bilck auf den rechten Anlagenteil, unten ist Ilanz zu sehen, in der Mitte Rueun samt Depot und oben Oberwald inkl. Schattenbahnhof:



Blick auf den Mittelschenkel der Anlage, zu sehen ist Versam und die dazugehörige Strecke (im Hintergrund):



Blick über den gesamten rechten sowie Mittleren Anlagenteil. Im Hintergrund nun zu sehen der Wendel und das Fiddle Yard Brig:



Hier sieht man den Durchgang in den hinteren Teil der Anlage, links das Materialgestell rechts unten die Strecke in den Schattenbahnhof, mittig die Strecke nach Disentis und oben die Strecke nach Gletsch samst Bahnhof:



Übersicht über den Bahnhof Disentis, den darunterligende Bahnhof Chur (Fiddle Yard) sowie den Schattenbahnhof:



Es grüsst
Michel

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lehcim

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6

12.04.2015, 22:36

Übersicht über den FO Teil.

​Hier folgt nun noch eine kleine Übersicht über die Ebene 3:

Hier sieht man gut den Zahnstangenabschnitt welcher von Sedrun nach Gletsch führt. Darunter liegt Disentis:



Hier gut zu sehen der Bahnhof Serdrun mit seiner 180° Kurve in den 3-Gleisigen Zwischenbahnhof:



Übersicht über den Bahnhof Gletsch. Stellprobe der SA - Elemente:



Übersicht über den Bahnhof Oberwald:



4-Gleisiger Schattenbahnhof in Oberwald, er dient zur Abstellung von nicht gebrauchtem Material:



Fiddle Yard Brig, es bietet viele Rangiermöglichkeiten:

Es grüsst
Michel

lehcim

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7

12.04.2015, 22:43

Detailbilder Teil RhB

Da für den Bau nach Vorbild des Valserwerks kein Platz vorhanden ist, habe ich da ein wenig die Fantasie walten lassen. "Mein" Valserwerk ist nun zwischen Castrisch und Ilanz und bietet Platz für einen Valserzug und zwei Containerwagen:



Anstelle der Militäranlage wurde in Rueun ein historisches Depot errichtet um einen Abstellplatz für die historischen Fahrzeuge zu haben bzw. zumindest für einen Teil:



Übersicht über das Fiddle Yard Chur (oben) und den Schattenbahnhof 8-Gleise (unten). Das Fiddle Yard bietet reichlich Platz zum rangieren:



Die nächsten Schritte sind nun alle Segmente mit der definitiven Verkabelung und den Ringleitungne auszustatten (2x 2.5 mm2 für J+K, Digitalsignal, 2x 2.5mm2 für R+S, Rückmeldebus sowie 2x 2.5mm2 15V AC, Stromversorgung Decoder). Nebenbei werden Klemmstege usw. unter die Module verfrachtet und die Decoder eingebaut. Sobald diese Arbeiten abgeschlossen sind geht es mit dem Bau der Domino Stelltische los.
Es grüsst
Michel

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12.04.2015, 23:00

Raffiniert finde ich die Stockwerkbauweise der Anlage. So kann viel Platz gespart werden. Da ich erst den Text las und die Bilder erst am Schluss in voller Grösse anschaute, wunderte ich mich erst über die vielen Bahnhöfe und die lange Gesamtstrecke. Dann wurde mir aber alles klar...
Gerne verfolge ich die Fortschritte dieser Bahn! :thumbsup:
Gruss Roger

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9

13.04.2015, 07:25

Eine wirklich eindrückliche Anlage entsteht da - auch ich verlfolge gerne die Baufortschritte der Anlage!
Mich fasziniert vor alle die Elektronik, die hier eingebaut wird, und dann die Steuerung mit den Domino-Stellpulten :thumbsup: .

Weiter so! :D
Freundliche Grüsse von Dominik

Sammelt und fährt H0 / H0m...von SBB über BLS bis zur RhB!

Bahnfotos von mir: https://www.flickr.com/photos/133584304@N05

lehcim

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10

13.04.2015, 12:50

Hallo Roger

Danke die Idee dazu kam mir von diversen anlagen, im Bereich H0m RhB findet man sehr viele solcher Anlagen. Man kann halt nur immer Ausschnitte aus den Landschaftsteilen nachbilden aber das stört mich nicht, im Gegenteil so ist die Abwechslung grösser.

Danke Dominik, mich fasziniert die erst wenn sie läuft :P
Es grüsst
Michel

11

14.04.2015, 00:01

Michel

Beeindruckend was ihr da bereits augestellt habt. Da ich meine zukünftige Anlage in einer ähnlichen Bauweise plane, was habt ihr so für Grössenordnungen (Segmenthöheh und -tiefe, Höhenabstand zwischen Ebenen)?
Viele Grüsse
Roman

Bau einer neuen Anlage: www.modellbahn-thun.ch

lehcim

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12

14.04.2015, 12:04

Hallo Roman

Besten Dank.



Also die Segmenthöhe ist an den meisten Orten zwischen 7cm und 15cm. Dabei handelt es sich um den Grundrahmen. Je nach Landschaft z.B. Berg kann die hintere Segmentwand (Rückwand) schon mal bis zu 40cm hoch sein. Die Segmente haben wo möglich Standartlängen von 90cm, 110cm, 120cm und 130cm. Die Breite ist 40cm, 50cm und 60cm je nach Bedarf. Dies gilt natürlich nur für die Standartsegmente, Ausreisser gibt es immer wieder ;)

Die Ebene 1 mit Versam und Ilanz liegt auf 50cm Moduloberkant. Die Ebene 2 mit Rueun und Disentis hat 100cm Modulunterkant. Dort wurden Module mit einer Rahmenhöhe von 8cm - 12cm verwendet. Die Ebene 3 reisst da ein wenig aus, Sedrun liegt auf rund 140cm (da keine wirkliche Ebene dazwischen) somit ist auch das Modul selber rund 80cm hoch. Gletsch liegt auf 155cm (Strecke sogar auf 162cm). Oberwald liegt auf 145cm sowie Brig.
Es grüsst
Michel

13

14.04.2015, 12:12

Betrieb: Der Betrieb erfolgt später ab Domino Stellwerken, der PC dient als Programmierschnittstelle. Ziel ist es jedoch, dass man vom PC nicht viel merkt.
Habt ihr Domino Material an Lager oder woher nehmt ihr das? Oder baut ihr selbst was unter Verwendung von zB Symo Material?

lehcim

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14

14.04.2015, 12:58

Hallo Christian

Geplant waren anfänglich Domino Plättchen, hätten auch Zugriff darauf gehabt, jedoch wird das ganze dann viel zu gross. Im Endstadium wird eine Alu Platte grün lackiert und die Quadrate sowie Beschriftungen usw. aufgedruckt (vermutlich mittels Laser). Habe da in Deutschland einen Hersteller gefunden, Link folgt.

Die Drucktaster usw. kommen von Conrad. Habe da bereits Stellpulte gesehen welche mit wenigen Kompromissen recht professionell aussehen.

Ein Beispiel aus einem anderen Forum.
Achtung, der Zugriff auf das andere Forum ist ohne Registrierung nicht möglich! Hinw. d. Administration
Es grüsst
Michel

lehcim

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15

03.05.2015, 20:57

Die Verkabelung hat begonnen

Hallo Zusammen

Der letzte Zug hat mehr oder weniger gut den Bahnhof Oberwald erreicht ;) Nun sind alle Strecken gesperrt, Grund dafür sind Bauarbeiten an der Verkabelung der Strecke :D



Die ersten vier Module wurden abgebaut und die Verkabelung (Hauptstrom, Weichendecoder, Signaldecoder) sowie die Montage der Servos sowie der Weichen hat begonnen. Bereits alle vier Module wurden mit den Leitungen 6x 1.5mm 2 ausgerüstet. (J+K gelb/grau Gleisspannung, R+S weiss/blau Rückmeldebus, +/- oragen, braun 15V AC). Die Leitungen sind jeweils wie beschrieben miteinander verdrillt. Beide Enden wurden mit Steckbaren Lüsterklemmen ausgerüstet, wobei sich das "Männchen" jeweils fest auf dem Modul (links) befindet und das "Weibchen" rechst aus dem Modul herausragt. Somit können die Lüsterklemmen nach dem Zusammenbau der Module miteinander verbunden (gesteckt) werden. Um spätere Störungen zu verhindern wurden alle Litzen bei den Lüsterklemmen mit Aderendhülsen versehen. Jeweils in der Mitte des Moduls (bzw. dort wo sich die Decoder befinden) hat es eine Klemmstelle, diese wurde mittels WAGO-Klemmen erstellt. Dies ermöglicht einen sauberen Abgriff der benötigten Leitungen. Die 6x 1.5mm wurden in einen Netzschlauch gelegt, um einen sauberen Bund zu erhalten und Scheuerstellen an den Holzkanten der Module (bei Transporten usw.) zu verhindern.

Noch fehlen zwei Dinge, nämlich die Montage der C-Schiene (auf welcher die WAGO-Klemmen befestigt sind) sowie die Beschrifteten Schrumpfschläuche um den Kabeln bei den WAGO-Klemmen eindeutige Kennungen zu geben, ohne dass man die Farben wissen muss ;)

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Michel

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16

24.05.2015, 21:01

Nebst diversen Verkabelungsarbeiten und der Inbetriebnahme der Rückmeldemodule RS-8 sowie den WA5 Decodern ist auch die Programmierung ein Schritt weiter gekommen. Der gesamte Gleisplan wurde im TC
aufgezeichnet. Ebenfalls das Desing angepasst und rund um Rueun die Blöcke eingefügt welche bereits aktiv sind. Später wird der ganze Bildschirm nur der Überwachung dienen, Schaltvorgänge werdne über die Externen Domino Stellpulte gemacht. Daher auch diverse Abneigungen zu automatisch gesteuerten Anlagen.

Es grüsst
Michel

lehcim

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17

04.01.2017, 13:43

Hallo Zusammen

Lange gab es hierzu nichts mehr zu erzählen, die Anlage ist Geschichte, der Grundrahmen etc. wurde abgerissen, die Module abgebaut.




Ich blicke hierbei mit einem weinenden und einem lächelnden Auge auf die Anlage zurück. Mit einem weinenden Auge deshalb weil es nun doch vier Jahre Arbeit war die Anlage aufzubauen, trotzdem aber mit einem lächelnden Auge, da etwas neues in der Pipeline steht :D

Vielleicht kurz etwas zu den Beweggründen welche zum Abbau der Anlage geführt haben:
- Bastelraum besitzt keine Zentralheizung, dies in einem Gebiet in welchem es im Winter sehr, sehr kalt wird. -> Die Folge es musste jeweils mit Elektroöfen geheizt werden. Der Raum war zwar Warm, jedoch meist Zentral.
- Der Bastelraum besass kein WC und dementsprechend kein Lavabo. Sprich für den Landschaftsbau etc. musste wohl oder übel das Wasser mitgebracht werden, dem WC ging jeweils ein 8 Minuten Fussmarsch voraus.
- Der Anfängliche Planungsfehler zwischen Sedrun und Disentis (Zwischenraum 80cm) bewies sich im Alltag als sehr schlecht, man stand sich dort immer im Weg. Aber aus Fehlern lernt man bekanntlich erst wenn man sie gemacht hat.

Die obigen Punkte waren seit längerem ein gewisser "Störfaktor" mit dem ich jedoch leben musste. Mitte August wollte es der Zufall dann jedoch so, dass ich auf ein Angebot eines Lagerraumes ganz in meiner Wohnort nähe getroffen bin. Ich dachte mir dann, naja Anschauen schadet nichts.

Es stellte sich dann heraus, dass der Raum ein WC inkl. Lavabo besitzt und eine Zentralheizung besitzt, durch die etwas höheren Decken und den schöneren Boden war der Raum erst noch viel freundlicher und heller als der "alte" Raum. Trotz das der Raum etwas blöd geschnitten ist lies er mich nicht mehr los. Ich begann noch am gleichen Tag die Anlage via WinTrack im "neuen" Raum einzuplanen. Nach ein paar Stunden war klar, es würde klappen... also ging ich mit der Idee ab zu meinem Kollegen um ihm die ganze Sache schmackhaft zu machen.

Die folgenden zwei Wochen waren dann wie im Flug vorbei, wir haben alles noch einmal gemessen, gerechnet etc. und kamen zum Entschluss: "Doch es bringt Arbeit mit sich, aber die Pro Punkte überbieten das kontra". So kam es also dazu, dass wir innert einer Woche die Anlage abbauten und die Module in den neuen Raum zügelten. Das Thema Chur - Brig bleibt sich gleich, gewisse "Fehler" können bewusst ausgebessert werden, gewisse Strecken kommen hinzu, jedoch bleibt die Grösse der Anlage mehr oder weniger unverändert. Später dazu gerne mehr, inkl. den Gleisplänen dazu.

Unterstehend möchte ich euch einige Bilder zeigen, welche den neuen Raum zeigen:

Es grüsst
Michel

lehcim

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18

04.01.2017, 13:44

Nun möchte ich euch noch ein paar Erläuterungen zum "neuen Gleisplan" zeigen.

Ebene 0 -> Schattenbahnhof (SchRhB) + Fiddle Yard Chur:





Wie man nun auf dem ersten Plan sehen kann ist der Raum in drei Teile unterteilt. Der linke Teil liegt 4 Treppenstufen höher als der restliche Teil des Raumes. Daher wird dieser als "Bastelecke" und Lager / Ausstellungsraum (für eine Sammlung) verwendet.
Bei der Ebene 0 verändert sich nicht allzu viel. Das Fiddle Yard Chur wird komplett neu aufgebaut. Vom Fiddle Yard geht es nun neu direkt zum Schattenbahnhof, dieser wird unverändert eingebaut. Dadurch steht der Schattenbahnhof neu ganz am Anfang der Linie und nicht zwischen drin! Die Strecke vom Schattenbahnhof zu den ersten Modulen wird wie gehabt auf festem Untergrund aufgebaut.



Ebene 1 -> Teil RhB (Versam - Ilanz - Wendel):



Die Ebene 1 wird Ähnlich wie gehabt aufgebaut. Vom Schattenbahnhof (fester Untergrund) geht es unverändert auf die Modulgruppen von Versam. Diese kommen samt Strecke wiederum unterhalb Sedrun zu liegen. Die rote Strecke nach den Versam - Modulen wird komplett neu gebaut und wiederum als Streckenmodule ausgeführt. Anschliessend an die rot eingezeichnete Strecke (neu) kommen die Ilanz Module hin. Die Module von Ilanz werden ebenfalls fast unverändert wieder montiert. Die Ausfahrt in Richtung Rueun, muss abgeändert werden. Die beiden langen Streckenmodule entfallen und die Strecke macht eine 90° Kurve. Die rote Strecke nach Ilanz wird oberhalb dem Fiddle Yard als unsichtbare Strecke dargestellt, dies um genügend Handfreiheit im Fiddle Yard zu haben. Auf dem restlichen Teil bis hin zum Wendel (um s Eck sozusagen) kommt das neue Valser Werk hin. Danach geht es in den bestehenden Wendel. .


Ebene 2 -> Teil RhB/FO (Wendel - Rueun - Disentis - Sedrun):



Am Ende des Wendels kam früher Rueun, neu wird hier das Historic Depot seinen Platz erhalten, dies als rein fiktives Segment (rote Strecke). Danach folgt Rueun, dieser Bahnhof ist leider am meisten von Umbauarbeiten betroffen. Der neue Raum ist zwar grösser , jedoch anders geschnitten. Daher muss ich mit dem Kompromiss leben, dass Rueun in Zukunft Seite Ilanz eine 90° Ausfahrt haben wird. Damit kann ich jedoch leben, da es betrieblich keinen Einfluss haben wird. Die Strecke Rueun - Disentis wird mit bestehenden Modulen gestemmt, Disentis bleibt unverändert,. Die Strecke nach Sedrun inkl. Bahnhof bleibt mehrheitlich unverändert, einzig ein Modul wird dort neu erstellt um die neue Breite ausgleichen zu können.

Neu wird die Verteilung der Bahnhöfe ebenfalls verbessert, da nun Ilanz und Rueun nicht mehr übereinander zu liegen kommen, somit kommt man sich auch weniger in den Weg



Ebene 3 -> Teil FO (Strecke - Gletsch - Oberwald - Brig):



Die FO bleibt von Serdrun bis und mit Oberwald mehrheitlich unverändert. Der Teil verändert sich nur leicht in der Anordnung und dem Aufbau der Module. Grundsätzlich kann jedoch gesagt werden es müssen "nur" zwei Module komplett neu gebaut werden. Ganz anders sieht es zwischen Oberwald und Brig aus, wo früher nur 1m Strecke war, wird es in Zukunft rund 10 Meter Strecke geben, Eigens dafür wurde ein Loch in die Trennwand des Raumes gemacht. Der Bahnhof Brig (Fiddle Yard) bleibt unverändert.

Wie ihr sehen könnt, gibt es keinen kompletten Neubau der Anlage. Rot sind jeweils die Teile eingezeichnet welche teilw. oder ganz neu gebaut werden. Grün sind die Stellen markiert welche Umbauten an den bestehenden Modulen erfordern.

Weiter wird es im mittleren Teil des Raumes (Standort Brig etc.) ein Eckbank inkl. Tisch geben, welcher auch zum verweilen einlädt.

Mit dem Neuaufbau hat ebenfalls gleich die "Umverdrahtung" begonnen. Für die neue Steuerungssoftware ESTWGJ_CH ist es erforderlich, dass jede Weiche ihren eigenen Gleismelder hat und die Endlagen real überwacht werden. Dies geschieht wie beim Tom über Endschalter welche die Position des Servos "ertasten". Dadurch wird die Belegmeldung der Weiche sowie die Umschaltzeit (blinkend) im ESTWGJ sauber wiedergeben. Der Vorteil der neuen Software liegt darin, dass die Logik der Stellwerktechnik Domino 1:1 nachgebildet wurde. Dies im TC oder einer SPS selbst nachzubilden würde Jahre dauern, da die SW in diesem Bereich keine Wünsche übrig lässt macht eine eigene Entwicklung wenig Sinn. Jedoch muss klar gesehen werden, die Automatik steht nicht im Vordergrund, sondern die Logik der Stellwerkstechnik. Zu rund 90% kann alles was beim Vorbild "Stellbar" ist bei der Software auch nachgebildet werden.

Ich hoffe das Ganze bringt nun etwas Licht ins dunkle, ansonsten nachfragen :)
Es grüsst
Michel

lehcim

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19

04.01.2017, 13:45

Wie oben bereits erwähnt, gingen die beiden Ferienwochen zwischen Arbeitsende und Ausbildungsbeginn fast gänzlich für das Umziehen und Aufbauen der Anlage drauf. Dies mit folgendem Resultat:



Das ganze ist nun 3 Monate her, nun hoffe ich im neuen Jahr nebst der Ausbildung doch noch das eine oder andere an der Anlage machen zu können, aber die Zeit wird es zeigen ;)
Es grüsst
Michel

Mattioli

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20

04.01.2017, 15:32

Hallo Michel

Gratuliere zum neuen MoBa-Raum und viel Spass beim Bau dieses Gross-Projekts :thumbsup:
Es grüsst Mattioli

"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und trotzdem zu hoffen, dass sich etwas ändert" (Albert Einstein)

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